Born In The USA:
Bruce Springsteen and the American Tradition
by Jim Cullen

Diesen vergangenen Sommer erschien im Harper Collins Verlag ein neues Buch über Bruce Springsteen. Wie es der Untertitel schon sagt, ist dieses Buch nicht eigentlich über Bruce Springsteen’s Leben, sondern viel mehr über Amerika’s Einfluss in Springsteen’s Songs (was teilweise natürlich Springsteen’s Leben reflektiert). 
Einzigartig ist dieses Buch schon; so etwas hat es über Springsteen noch nie gegeben. Vermutlich hat es das bisher noch nicht gegeben, weil keine Nachfrage vorhanden war. Ich muss gestehen, es war eher ein "sich Durchkämpfen" als ein schönes, lockeres Lesen. Da geht es um Republikaner und Demokraten, um verstorbene Amerikanische Präsidenten und andere Politiker und Persönlichkeiten. Es geht um die Geschichte, wie damals im 19. Jahrhundert Amerika was-weiss-ich-was geleistet hat, wer vor 50 Jahren was gesagt hat und somit Springsteen beeinflusst hat und so weiter.
Ich für mich konnte mich hierfür nicht allzu sehr begeistern. Wenn man nicht in Amerika geboren wurde oder wenn einem die amerikanische Politik und Geschichte nicht so sehr interessiert, hat man wohl schon einen schweren Stand. Zu oft wird auch nach dem Ursprung von Springsteen’s Songs gesucht, woher er beeinflusst wurde (war’s der oder der US-Präsident)... Zum Teil denke ich, sind diese "Roots" wohl ein bisschen zu weit hergeholt. Manchmal kann das aber auch sehr amüsant sein! Jim Cullen’s Ideen sind manchmal wirklich überraschend - sowohl im positiven wie auch im negativen Sinne. 

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Das Buch ist unseres Wissens nur in Amerika erhältlich. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es auch noch auf Deutsch erscheinen wird. Kein Muss für den Springsteen-Fan. Eher für den "real America Fan", der Springsteens Musik einfach nur gut mag.

by Philipp Nyffenegger